„Endlich jemand, der mir zuhört, mich versteht und sich immer für mich interessiert! Blöd nur, dass es kein Mensch ist. Sondern eine KI. Was passiert eigentlich mit uns, wenn wir uns an solche perfekten Gesprächspartner gewöhnen? Werden wir dadurch schlechtere Zuhörer? Und irgendwann sogar beziehungsunfähig?

Ich erlebe immer wieder, wie viel Energie in Unternehmen darauf verwendet wird, Risiken zu vermeiden. Natürlich ist es wichtig, mögliche Gefahren zu erkennen. Aber wo bleibt eigentlich unsere Neugier auf das, was gelingen könnte?

Ein ehrlicher Jahresrückblick schafft Klarheit, stärkt das Vertrauen und hilft, aus Erfolgen und Fehlern zu lernen. Damit ihr im neuen Jahr nicht einfach noch mehr macht, sondern die richtigen Dinge besser macht. Ich habe inspirierende und ein paar durchaus unbequeme Fragen für euren gemeinsamen Jahresrückblick zusammengestellt. Für weniger Reibungsverluste, mehr Teamgeist und einen zuversichtlichen Start ins neue Jahr.

Seit einigen Wochen begleite ich als Coach ein Biotechnologieunternehmen. Es wurde gerade erst übernommen und nun soll der Standort geschlossen werden. Dafür habe ich ein zweistündiges Format, den „Transition Circle“ entwickelt, in dem ich in Kleingruppen an Themen wie „Umgang mit Unsicherheit und Emotionen“ sehr praxisorientiert arbeite.

Wenn wir immer nur hören, was unser Land nicht gebacken bekommt und wie ALLES den Bach runter geht, ist das nicht gerade hilfreich für unsere Motivation, Veränderungen anzupacken. Wenn wir den Wandel schaffen wollen, ohne dass der Wandel UNS schafft, brauchen wir ein WOFÜR! Eine Vision – wie soll unser Land künftig sein? Wofür wollen wir stehen? Was macht uns aus? Dazu höre und lese ich viel zu wenig. Das ist leider kaum eine Schlagezeile wert. UND: wir brauchen Zuversicht! Aber woher kommt die?

Nicola Fritze veröffentlicht bei BusinessVillage den Ratgeber „Loslassen ist das neue Anpacken“. Das Buch zeigt, wie Menschen in Zeiten von Unsicherheit, Digitalisierung, Automatisierung, be-ruflichem und gesellschaftlichem Wandel Mut, Zuversicht und Handlungsfähigkeit entwickeln. Es verbindet Psychologie, Coaching-Tools, Selbstführung, Humor und Improvisation zu einem praxisnahen Mutmachbuch für Menschen, die ihre Zukunft aktiv gestalten wollen.

Du redest dir Dinge schön, entschuldigst dein Verhalten, drehst dir die Realität ein kleines Stück zurecht. In dieser Folge erfährst du, warum Selbsttäuschung so mächtig ist und wie du aus ihr aussteigen kannst, ohne dich selbst fertigzumachen.

Ungewissheit macht etwas mit uns. Sie macht uns schneller. Nicht unbedingt im Handeln, aber im Kopf. Warum wir gerade in unsicheren Zeiten nicht jedem ersten Gedanken glauben sollten und wie langsames Denken wieder für Klarheit sorgt, darum geht es in meinem neuen Blogartikel.

Druck, Unsicherheit, Dauerveränderung – und du sollst trotzdem klar führen? In dieser Folge geht’s um Adaptive Leadership – Führung in ungewissen Zeiten, wenn es keine fertigen Antworten gibt. Du lernst den Unterschied zwischen technischen Problemen und adaptiven Herausforderungen kennen, bekommst konkrete Impulse, wie du Orientierung gibst, Widerstand nutzt und handlungsfähig bleibst, ohne in Aktionismus oder Mikromanagement zu rutschen.

Ein bisschen Wut ist menschlich. Aber was, wenn sie sich Bahn bricht – mitten im Büro? In dieser Episode erfährst du, warum Wut kein Makel ist, sondern ein Signal. Du lernst, wie du sie erkennst, regulierst und nutzt, bevor sie dich nutzt.

Sinkende Industrieproduktion, Jobverluste, düstere Prognosen – der Krisenchor ist laut. Doch die Daten erzählen eine andere Geschichte: Der Arbeitsmarkt bleibt stabil, die Wertschöpfung robust, und Zukunftsbranchen boomen. Deutschland steckt mitten im Strukturwandel – und genau darin liegt seine größte Chance.

Mitarbeitende, die außergewöhnlich leistungsstark sind, Verantwortung übernehme und konstant hohe Qualität liefern. Wer hätte die nicht gerne? Doch hinter dieser starken Fassade kann sich auch eine verletzliche Seite verbergen: tiefsitzende Selbstzweifel, ein ständiges Bedürfnis nach Anerkennung und die permanente Angst, nicht genug zu sein. Das kann zum "Quiet Quitting" und mentaler Erschöpfung - bis hin zum Burnout führen. Woran erkenne ich "insecure overachiever" und wie befreit man sich aus diesem toxischen Muster?

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